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Aktuelles zum Markt für Mehrfamilienhäuser in Freiburg

Stand: August 2026

Nachfrager von Mehrfamilienhäusern richten ihre Suche gezielt nach den bestmöglichen Renditeaussichten aus. Renditen – oder Zinssätze – sind daher die entscheidende Größe, an der sich die Preisentwicklung von Mehrfamilienhäusern ablesen lässt. Sie geben das Verhältnis zwischen Mieteinnahmen und Kaufpreis an. Der Gutachterausschuss Freiburg veröffentlicht die sogenannten Liegenschaftszinssätze regelmäßig in seinem Grundstücksmarktbericht.

Diskrete Vermarktung
Immobilienvermarktung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Der Immobilienmarkt ist ohne das Internet nicht mehr vorstellbar: Portale mit zahllosen Häusern und Wohnungen bestimmen das Angebot. Vielen Eigentümern behagt die Vorstellung nicht, ihre Räume öffentlich präsentiert zu sehen – erst recht nicht, wenn eine Mieterschaft im Haus wohnt.

Unsere diskrete Vermarktung beruht auf dem, was diesen Beruf ausmacht: genaue Kenntnis des Marktes, sorgfältige Begutachtung des Objekts, ein realistisch ermittelter Preis und die gezielte, persönliche Ansprache der Menschen, für die Ihr Objekt tatsächlich infrage kommt.

Der Vorteil für Sie liegt auf der Hand: Weil wir die Vorstellungen unserer Suchkunden kennen, können wir einschätzen, zu welchem Preis Ihre Immobilie verkäuflich ist. Das verhindert den Fehler, den wir immer wieder beobachten – ein zu hoher Startpreis, Käufer, die sich abwenden, und ein Objekt, das lange am Markt bleibt.

Wer zu spät nachbessert, verkauft am Ende häufig unter Wert. Wir gehen den umgekehrten Weg: erst der belastbare Preis, dann der passende Käufer – auf Wunsch, ohne dass Ihr Objekt je in einem Portal erscheint.

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Zinssatz für Mehrfamilienhäuser in Freiburg

Mehrfamilienhaus in Freiburg

Hinzu kommt die rechtliche Seite: Wo Landesverordnungen nach § 250 BauGB gelten, ist die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig. Für Käufer fällt damit eine Möglichkeit weg, ein Bestandsgebäude weiterzuentwickeln – und ein Teil der Nachfrage bleibt aus.

Für Eigentümer heißt das: Der erzielbare Preis hängt heute stärker von belastbaren Zahlen ab als von der Lage allein. Wir ordnen Ihr Objekt in das aktuelle Gefüge ein und sagen Ihnen offen, was daraus folgt.

»Gestiegene Renditeerwartungen, Umwandlungsverbote und Mietpreisbremse machen den Kaufpreis in diesem Marktsegment zur empfindlichsten Größe.«

Die erste Frage: Was ist mein Mehrfamilienhaus wert?

Mehrfamilienhäuser werden in der Regel als Kapitalanlagen gekauft. Daher richtet sich die Bewertung nach der zu erwartenden Rendite. Üblicherweise wird das Ertragswertverfahren angewendet.

Mit einigen Vereinfachungen lässt sich der Wert grob abschätzen:

  • Basis: marktübliche Roherträge (Mieteinnahmen)
  • Abzug nicht umlegbarer Kosten (Nebenkosten)
  • Berechnung eines Reinertrags
  • Ermittlung des Kaufpreises anhand der marktüblichen Rendite – für Freiburg steht sie als Liegenschaftszinssatz im Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses
Beispielrechnung – frei gewählte Zahlen, keine Marktangabe
Mieteinnahmen100.000 € / Jahr
Nicht umlegbare Kosten10.000 € / Jahr
Reinertrag90.000 € / Jahr
Angenommene Rendite entspricht Faktor 30,303,30 %
Wert des Hauses2.727.000 €
Ertragswert berechnen lassen
Käuferansprache

Die richtige Käufergruppe für Ihre Liegenschaft

Nicht jeder Käufer sucht dasselbe. Der eine will ein gepflegtes Renditeobjekt ohne Instandhaltungsstau. Der nächste ein Haus zum Sanieren. Der dritte ein Liebhaberstück unter Denkmalschutz.

Welche Gruppe Ihr Haus anspricht, entscheidet über den Preis. Wir kennen sie alle – private Kapitalanleger, Bauträger, Family Offices – und sprechen sie direkt an. Auf Wunsch, ohne dass ein Inserat erscheint.

Diskrete Vermarktung besprechen
Ablauf

Vom ersten Unterlagensatz bis zur Übergabe

Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses folgt einer anderen Ordnung als der eines Eigenheims: Erst stehen die Zahlen, dann kommen die Termine. Sie sehen hier, welcher Schritt wann ansteht.

  1. Mehrfamilienhaus in Freiburg mit Eckturm
    Schritt 2

    Exposé: die Präsentation Ihres Hauses

    Auch professionelle Käufer schätzen eine saubere Aufbereitung: belastbare Übersichten zu Mieten und Flächen, aktuelle Grundrisse, ordentliche Fotos und eine Rechnung, die Ertrag und Potenzial nachvollziehbar macht. Wer alle Angaben an einer Stelle findet, fragt weniger nach – und entscheidet schneller.

    VAN TOLUnsere Exposés enthalten Mieterübersicht, Flächenaufstellung und Renditerechnung – nicht nur Bilder.

    Exposé besprechen
  2. Zeichnung eines Kaufvertrags mit Siegel und Unterschrift
    Schritt 4

    Verhandlung und Kaufvertrag

    Neben dem Kaufpreis geht es um Punkte, die später viel Geld bedeuten können: Übernahmezeitpunkt, Fälligkeit des Kaufpreises, Zuordnung der Mieteinnahmen und der Nebenkostenabrechnung, eigengenutzte Einheiten sowie Garantien und Zusicherungen im Vertrag.

    VAN TOLWir begleiten die Vertragsgestaltung und empfehlen bei rechtlichen oder steuerlichen Fragen fachkundige Beratung.

    Verhandlung vorbereiten
Gut zu wissen

Häufig gestellte Fragen

In vollem Umfang selten. Wer saniert, um besser zu verkaufen, legt Geld an, das ein Investor anschließend selbst kalkuliert hätte – und meist günstiger. Was sich lohnt, ist die Behebung offensichtlicher Mängel, ein gepflegter Eindruck in Treppenhaus und Außenanlagen und, falls Einheiten leer stehen, deren Vermietung zu marktgerechten Konditionen: Sie erhöht den Rohertrag und damit unmittelbar den Ertragswert. Bei größeren Maßnahmen rechnen wir vorher gemeinsam durch, ob sie sich im Preis wiederfinden.

Länger als beim Eigenheim. Rechnen Sie mit mehreren Monaten: Zuerst müssen die Unterlagen vollständig sein – Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen, Nachweise zu Instandhaltung und Verwaltung. Danach folgt die Ansprache eines kleinen, gezielt ausgewählten Käuferkreises, der die Zahlen prüft, statt sich für Bilder zu begeistern. Zwischen Beurkundung und Kaufpreiszahlung liegen noch einmal sechs bis acht Wochen, bis Finanzierung und Grundbuch geordnet sind. Wie lange es im Einzelfall dauert, hängt vor allem davon ab, wie belastbar die Zahlen von Anfang an sind.

Notar und Grundbucheintrag zahlt in der Regel der Käufer, ebenso die Grunderwerbsteuer (in Baden-Württemberg 5,0 Prozent). Auf Ihrer Seite stehen: der Energieausweis, die Löschung eingetragener Grundschulden, gegebenenfalls eine Vorfälligkeitsentschädigung Ihrer Bank und die vereinbarte Verkäuferprovision. Steuerlich kommt es darauf an, wie lange Sie das Objekt gehalten haben und ob mehrere Verkäufe zusammentreffen – das kann den Unterschied zwischen steuerfrei und steuerpflichtig ausmachen. Wir sind keine Steuerberater; wir sagen Ihnen früh genug, wann Sie einen brauchen.

Über den Ertrag, nicht über das Gefühl. Aus den marktüblichen Roherträgen abzüglich der nicht umlegbaren Kosten ergibt sich der Reinertrag; geteilt durch die Rendite, die der Markt gerade erwartet, ergibt sich der Wert. Entscheidend sind zwei Fragen: Wie weit liegen die Ist-Mieten unter der Marktmiete – und welche Käufergruppe kommt für Ihr Haus infrage? Ein Objekt mit Mietpotenzial oder zusätzlichem Baurecht erzielt bei einem Entwickler einen anderen Preis als bei einem Bestandshalter.

Der Mindestverkaufspreis ist die Grenze, unter der Sie nicht verkaufen wollen – und er wird vor der ersten Verhandlung festgelegt, nicht während. Er berücksichtigt, was nach Ablösung des Darlehens, Kosten und Steuern übrig bleibt, und ist ausdrücklich nicht der Angebotspreis. Wer diese Zahl kennt, verhandelt ruhiger: Sie wissen jederzeit, ob ein Gebot noch Verhandlungssache ist oder ob es Ihre Grenze unterschreitet.

Vivienne G. van Tol, Gründerin von VAN TOL

Sie erwägen den Verkauf eines Anlageobjekts?

Ein Mehrfamilienhaus zu verkaufen ist etwas anderes, als sich von einem Eigenheim zu trennen. Es geht um Zahlen, um Mieterschaft, um Verantwortung – und oft um ein Stück Familiengeschichte. Erzählen Sie uns, worum es bei Ihrem Objekt geht. Wir nehmen uns die Zeit, zuzuhören, bevor wir über Preise sprechen.

Auf Basis Ihrer Angaben entwickeln wir eine Einschätzung, die zu Ihrer Situation passt – diskret, belastbar und ohne Verpflichtung. Auf Wunsch, ohne dass Ihr Objekt je in einem Portal erscheint.

Vivienne G. van TolGründerin von VAN TOL

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Ratgeber Immobilien

Was ist eigentlich eine „Erbpacht“?

Die Erbpacht ist in Deutschland heute gesetzlich verboten. Umgangssprachlich wird allerdings das Erbbaurecht oft als Erbpacht bezeichnet – ein grundstücksgleiches Recht mit eigenem Grundbuch.

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Was sagt der Liegenschaftszinssatz über den Wert aus?

Er wird aus beurkundeten Kaufverträgen abgeleitet und zeigt, welche Rendite der Markt vor Ort gerade erwartet – die Grundlage jeder Ertragswertrechnung.

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Welche Unterlagen brauchen Käufer einer Anlageimmobilie?

Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre, Nachweise zu Instandhaltung und Verwaltung – ohne sie beginnt keine ernsthafte Prüfung.

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Wie entsteht ein realistischer Angebotspreis?

Lage, Zustand, Ausstattung und die aktuelle Nachfrage bestimmen den Preis – ein zu hoch angesetzter Preis verlängert die Vermarktung spürbar.

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Was ändert sich beim Verkauf einer geerbten Immobilie?

Erbengemeinschaft, Grundbuchberichtigung und Spekulationsfrist – drei Punkte, die vor dem Verkauf geklärt sein sollten.

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Wann lohnt sich eine Sanierung vor dem Verkauf?

Nicht jede Maßnahme zahlt sich aus. Wir schätzen vorab ein, welche Investition den Verkaufspreis tatsächlich hebt.

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